Drei auf einen Streich – Spannende Gefechte bei den Fechtturnieren in Reutlingen

Am Wochenende vom 17. bis 18. Dezember wurden in der Storlach-Sporthalle in Reutlingen gleich drei Wettkämpfe im Fechten ausgetragen. Die TSG Reutlingen Fechtabteilung zeigte sich erneut erfolgreich und erkämpfte sich in fast allen Wettbewerben Podestplätze.

Den Beginn machte das traditionelle Reutlinger Achalmturnier, das zum 24. Mal unter internationaler Beteiligung stattfand. Bei dem älteren Schülerjahrgang (Jg. 2005) kämpfte sich Jaron Immer von der TSG Reutlingen ungeschlagen bis in das Finale vor. Dort musste er sich jedoch dem späteren Sieger Matthew Bülau aus Heidenheim mit 10:7 Treffern geschlagen geben. Die Reutlinger Leopold Heusel und Florian Kunath erreichten den 11. und den 17. Platz. Im mittleren Schülerjahrgang (Jg. 2006) waren ebenfalls drei Reutlinger am Start. Nico Geckeler und Alexander Kühbauch schafften den Sprung in das Viertelfinale, wo sie allerdings auch eine Niederlage einstecken mussten. Kühbauch erkämpfte sich den 6. Platz, gefolgt von Geckeler auf Rang 8. Ihr Vereinskollege Bojan Urbanek belegte den 12. Platz.

Am Folgetag ging es mit dem B-Jugend-Wettbewerb weiter. Hier zeigten sich die Reutlinger gut in Form. Nach engen Gefechten im Jahrgang 2003 schafften es Nils Röhm und Colin Grundler in das Viertelfinale. Während Röhm dem späteren Zweitplatzierten unterlag, stürmte Grundler in das Finale vor. Dort traf er auf Michael Kramer aus Augsburg, der gegen Röhm den Sieg davon getragen hatte. Der Kampf war sehr ausgeglichen und spannend. Am Ende behielt Grundler die Nerven und setzte den entscheidenden finalen Treffer zum 10:9. Der Reutlinger sicherte sich damit den ersten Platz des gut besuchten Ranglistenturniers. Im jüngeren Jahrgang der B-Jugend (Jg. 2004), focht sich Kevin Brudi von der TSG Reutlingen souverän in das Halbfinale. Hier lieferte er sich mit dem Tauberbischofsheimer Kevin Kozielski ein enges Duell. Brudi musste sich jedoch mit einem Treffer Unterschied geschlagen geben, was am Ende den 3. Platz bedeutete.

Bei den Damen waren drei Reutlingerinnen vertreten. Im Jahrgang 2003 fochten Sophie Schill und Ann-Sophie Geckeler eine gute Vorrunde und zogen in das Achtelfinale ein. Sie konnten allerdings nicht ihre gewohnte Leistung abrufen und mussten eine Niederlage einstecken. Geckeler belegte den 11. Platz und Schill erreichte Platz 13. Bei den jüngeren Damen trat Tamara Lummerzheim an, die sich ebenfalls in das Achtelfinale focht. Am Ende reichte es auch ihr nicht, sich in das Viertelfinale vorzukämpfen, sodass sie auf dem 16. Platz landete.

Neben dem traditionellen Achalmturnier wurden am 17. Dezember 2016 zwei weitere Turniere zum ersten Mal ausgetragen. Dazu gehörte zum einen das Reutlinger Echaz-Wässerle, einem Mannschaftsturnier, das in den Waffen Degen und Florett ausgetragen wurde. 26 Frauen und Männer hatten sich bei diesem Turnier in gemischten Teams zusammengefunden, um das begehrte Reutlinger Echaz-Wässerle zu gewinnen. Das im Marathonmodus ausgetragene Sie&Er Turnier fand hohen Zuspruch unter den Fechtern, die nicht nur aus den lokalen Fechtvereinen, sondern auch von den Universitäten aus ganz Baden-Württemberg nach Reutlingen gekommen waren. Nach einer Kampfzeit von guten vier Stunden standen die Sieger fest. Den ersten Platz belegten die Reutlinger Felix Lindenmann und Hannah Traub. Von der TSG kamen darüber hinaus Bastian Lindenmann mit Ellen Merseburg auf den 3. Platz, gefolgt von Katharina Lutz und Olaft Autzen auf Platz 4.

Die Baden-Württembergischen Meisterschaften feierten in Reutlingen ebenfalls Prämiere. Der erste Wettkampf dieser Art wurde in den Waffen Degen und Florett ausgetragen. In der Storlach-Sporthalle fanden sich fast alle Fechter aus ganz Baden-Württemberg ein, darunter aus Heidelberg, Esslingen, Böblingen und Reutlingen. Die Sportler zeigten sich hochmotiviert im Kampf um den Meistertitel. Dabei wurde in verschiedene Wettkampfklassen (A, B und C), je nach körperlicher Einschränkung, unterteilt. Die Rollstuhlfechter lieferten sich umkämpfte Gefechte. Von der TSG trat Nils Neumann in der Kategorie A an. Nach langer krankheitsbedingter Pause, gelang es ihm aber nicht, an seine Leistung anzuknüpfen. Nichtsdestotrotz zeigte sich Neumann kämpferisch, was mit dem 2. Platz sowohl im Florett, als auch im Degen belohnt wurde. Felix Schrader aus Esslingen wurde in der Kategorie A Baden-Württembergischer Meister. Der Heidelberger Joachim Friess tat es ihm im Herrenflorett in der Kategorie B/C gleich. Im Degen musste Friess sich dem Böblinger Tim Widmaier im Finale geschlagen geben. Bei den Damen erreichte Zarife Imeri aus Heidelberg den 1. Platz. Die Baden-Württembergischen Meisterschaften setzen ein tolles Zeichen und zeigten die Faszination Rollstuhlfechten in all ihren Facetten.

Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit spannenden Duellen und glücklichen Siegern. Damit können die Fechter nun in die Weihnachtspause gehen, ehe sie im nächsten Jahr wieder angreifen.

Württembergische Meisterschaften Rollstuhlfechter Florett, 17.12.2016 - Tim Widmaier (links) gegen Nils Neumann (TSG Reutlingen, rechts)

Württembergische Meisterschaften Rollstuhlfechter Florett, 17.12.2016 – Tim Widmaier (links) gegen Nils Neumann (TSG Reutlingen, rechts); Foto: Axel Grundler

 

Ergebnisse:

 

24. Reutlinger Achalmturnier

Schüler, Herren (Jg. 2005)

Jaron Immer, 2. Platz

Leopold Heusel, 11. Platz

Florian Kunath, 17. Platz

Schüler, Herren (Jg. 2006)

Alexander Kühbauch, 6. Platz

Nico Geckeler, 8. Platz

Bojan Urbanek, 12. Platz

B-Jugend, Herren (Jg. 2003)

Colin Grundler, 1. Platz

Nils Röhm, 8. Platz

Julius Kazmaier, 12. Platz

Maxime Mez, 22. Platz

Maximilian Kunath, 24. Platz

Hannes Rosenberger, 27. Platz

Noah Häusermann, 28. Platz

B-Jugend, Herren (Jg. 2004)

Kevin Brudi, 3. Platz

Linonel Aierle, 18. Platz

Jan Maushardt, 22. Platz

B-Jugend, Damen (Jg. 2003)

Ann-Sophie Geckeler, 11. Platz

Sophie Schill, 13. Platz

B-Jugend, Damen (Jg. 2004)

Tamara Lummerzheim, 16. Platz

 

1. Echaz-Wässerle

Hannah Traub/Felix Lindenmann, 1. Platz

Ellen Merseburg/Bastian Lindenmann, 3. Platz

Katharina Lutz/Olaf Autzen, 4. Platz

Nicola Schwenk/Dominik Geckeler, 7. Platz

Ann-Kathrin Mädler/Fabio Rempfer, 9. Platz

Svenja Wurster/Max Weise, 11. Platz

 

1. Baden-Württembergische Meisterschaften im Rollstuhlfechten

Nils Neumann, 2. Platz im Florett und im Degen

 

TSG-Fechter präsentieren sich in Bonn als starkes Team

Die Fechtabteilung der TSG Reutlingen war am vergangenen Wochenende mit einem Reisebus auf das internationale A-Jugend-Turnier nach Bonn gefahren. 22 TSGler gingen beim stark besetzten Ranglistenturnier des DFB an den Start. Im mit 166 Teilnehmern besetzten Herrenwettbewerb gelang Louis Röhm, Gerrit von Laue, Dominik Geckeler und Emil Pfander der Einzug ins KO der besten 32. Auch für die anderen hatte sich die Reise gelohnt. Die jungen Fechterinnen und Fechter stellten ihre nationale und internationale Konkurrenzfähigleit erneut unter Beweis und sammelten viel Erfahrung.

Louis Röhm startete sehr konzentriert in den Wettkampf und gewann elf von zwölf Gefechten. Nur eins verlor er mit 4:5 Treffern knapp und sicherte sich damit ein Freilos im 128er-KO. Anschließend gewann er 15:13 gegen Rasmus Linow (SC Itzehoe), verlor jedoch 9:15 gegen Lokalmatador Fabio Murru (OFC Bonn) und beendete das Turnier auf einem guten 19. Platz unter 166 Teilnehmern.

Auch Gerrit von Laue gelang der Einzug ins KO der besten 32 Fechter. Er lies in den Runden kaum einen Fehler zu und gewann zehn Gefechte. Nach einem verdienten Freilos im 128er-KO, besiegte er Christopher Trautmann (Fecht Club Krefeld) 15:13 und schied dann 8:15 gegen den späteren Drittplatzierten Dean Müller (TSV Bayer Leverkusen) aus. Gerrit belegte Platz 23.

Kurz hinter ihm, auf Rang 26, platzierte sich Dominik Geckeler. Mit neun Siegen in Vor- und Zwischenrunde konnte auch er ein Freilos für das 128er-KO ergattern. Damit stand er direkt im KO-Gefecht gegen Simon Göbhard (MTV Giessen). Dominik entschied den Kampf 15:10 für sich, konnte aber im darauf folgenden Gefecht gegen Stephan Behr (Solinger TB) nicht die Oberhand gewinnen und verlor 7:15.

Emil Pfander gewann ebenfalls neun Gefechte in den Runden und hatte sich damit eine gute Indexposition für die Direktausscheidung gesichert. Seinen ersten KO-Kampf gegen Tim Nicklaus (TSV Berlin-Wittenau) gewann er mit 14:10 Treffern nach Zeitablauf und auch gegen Athanasios Tsiagkanas (TG Schwenningen) behielt er mit 15:5 Treffern die Oberhand. Erst gegen den späteren Goldmedaillengewinner Tobias Weckerle (SV Böblingen) musste sich Emil 10:15 geschlagen geben und belegte Platz 27.

Trotz einer sehr guten Vorrunde und einem Freilos im 128er-KO reichte es für Alexander Kaltsamis nicht für den Einzug ins 32er-KO. Er verlor in einem nervenaufreibenden Gefecht 14:15 gegen Christopher Schmitt (TSF Ditzingen) und wurde 33.

Max Weise konnte zwar sein erstes KO-Gefecht gegen Gerrit Deußing (Neußer SV) noch klar mit 13:8 Treffern gewinnen, fand dann aber nicht die richtigen Mittel gegen Alexej Schuchart (TSV Bayer Leverkusen) und unterlag 11:15. Max erreichte Rang 41.

Dicht hinter ihm platzierte sich Fabio Rempfer auf Rang 49. Er gewann 15:6 im 128er-KO gegen Paul Menschik (FC Berlin Südwest), verlor jedoch dann gegen den Niederländer Ruben Derksen mit 12:15 Treffern.

Kerim Var, Matthias Wlcek, Raphael Lutz, Colin Grundler und Leonard Andres erreichten das KO der besten 128 und belegten die Plätze 87, 98, 103, 104 und 126. Nils Röhm wurde 141., Maximilian Kunath 158. und Lionel Aierle 161.

Bei den Mädels schaffte leider niemand den Sprung ins KO. Im Feld von 150 Teilnehmerinnen schlugen sich Cira Noever, Anna-Sophie Geckeler, Svenja Wurster, Louisa Hogenmüller, Anna Marie Hogenmüller und Ann-Kathrin Mädler jedoch tapfer und belegten die Plätze 100, 109, 110, 114, 126 und 139. Gewinnerin des Turniers war Lea Mayer (Heidenheimer SB).

Besonders erfreulich war der starke Gruppenzusammenhalt der 22 Fechterinnen und Fechter. Das Trainerteam zeigte sich erwartungsvoll für die nächsten Turniere und hofft weiterhin auf eine so rege Teilnahme der jungen Athleten an den Wettkämpfen.

Rollstuhlfechtlehrgang in Reutlingen

Hartes Training, anstrengende Übungen und eine Menge Spaß. Der Landeslehrgang für Rollstuhlfechter hatte wieder einiges zu bieten. Reutlingen war abermals Austragungsort dieses besonderen Lehrgangs, der vom 25. bis zum 27. November stattfand.

Aus Baden-Württemberg und Bayern waren zwölf Teilnehmer angereist. Trotz unterschiedlichen Altersjahrgängen und körperlichen Einschränkungen war der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfsbereitschaft sehr groß. Die gemeinsamen Übungen schweißten die Gruppe zusammen. Neben Koordinations-, Schnelligkeits- und Ausdauertraining wurden auch technische und taktische Elemente gelernt. In Partnerübungen konnten sie ihre Schwächen verbessern und ihre Stärken ausbauen. Es wurde viel gefochten und vor allem der Mannschaftswettkampf am Ende des zweiten Lehrgangsabends wurde sehr gut aufgenommen. Am letzten Tag begleiteten Fechter ohne Handicap das Training und setzten zusätzliche Anreize für die Rollstuhlfechter. Das inklusive Miteinander war das i-Tüpfelchen des Landeslehrgangs. Obwohl es der letzte Lehrgang für dieses Jahr war, fiebern die Teilnehmer schon auf das nächste Ereignis hin, wenn die TSG Reutlingen zu den 1. Baden-Württembergischen Meisterschaften im Rollstuhlfechten am 17. Dezember 2016 in die Storlach-Sporthalle einlädt.

Startschuss für den ersten Frauen-Anfängerkurs

Heute ertönte der Startschuss für den ersten Frauen-Anfängerkurs der TSG Reutlingen. Sechs Teilnehmerinnen wagten sich unter Anleitung von Übungsleiterin Marion Menzel an die ersten Fechtschritte und Treffer auf dem Stoßkissen. Wir sind gespannt, welche Fortschritte die Gruppe in den nächsten neun Trainingseinheiten machen wird. Schon heute war klar, dass die Mädels mit geballter Frauenpower dabei sind. Weiter so! Wer noch einsteigen will, kann sich auch jetzt noch unter http://www.fechten-reutlingen.de/jugendliche-und-aeltere/ anmelden.

Frauenpower beim Anfängerkurs

Frauenpower beim Anfängerkurs

Reutlinger räumen bei Württembergischen Meisterschaften ab

Mit Gold, Silber und Bronze dekoriert, waren die Württembergischen Meisterschaften der B-Jugendlichen ein voller Erfolg für die Fechter der TSG Reutlingen. Der in Pliezhausen ausgetragene Wettkampf fand am 20. November 2016 statt, bei dem insgesamt dreizehn TSGler antraten. Gefochten wurde in den Altersklassen 2003 und 2004.
Im älteren B-Jugendjahrgang schafften es bei den Jungen gleich vier Sportler unter die besten acht. Colin Grundler und Nils Röhm bestritten das vereinsinterne Finale um Platz 1, das Grundler gewann. Bei den Mädchen schaffte es Ann-Sophie Geckeler auf den 3. Platz, die den Kampf um die ersten beiden Plätze mit nur einem Treffer Unterschied knapp verpasste. Im jüngeren B-Jugendjahrgang lieferten sich Kevin Brudi, Nils Pflüger und Jan Maushardt ebenfalls umkämpfte Gefechte. Am Ende schafften es nur Brudi und Pflüger in das Achtelfinale, wo dann aber auch für die zwei Jüngsten Schluss war.
Bei dem anschließenden Mannschaftswettkampf gab es erneut spannende und sehr enge Gefechte. Die Herrenmannschaft 1 der TSG war an diesem Tag nicht zu stoppen und den anderen Mannschaften überlegen. Sie belegte am Ende den verdienten 1. Platz. Die Herrenmannschaften 2 und 3 von Reutlingen erkämpften sich den 4. und 5. Platz. Es war ein sehr erfolgreicher Tag für die Sportskanonen der Fechtabteilung und die Trainer können zufrieden auf ihre Schützlinge blicken.

Ergebnisse:

Einzel:

Herren B-Jugend (Ältere)
Colin Grundler (2003), 1. Platz
Nils Röhm (2003), 2. Platz
Julius Kazmaier (2003), 5. Platz
Maxime Mez (2003), 8. Platz
Maximilian Kunath (2003), 11. Platz
Noah Häussermann (2003), 16. Platz
Hannes Rosenberger (2003), 23. Platz

Herren B-Jugend (Jüngere)
Kevin Brudi (2004), 9. Platz
Nils Pflüger (2004), 12. Platz
Jan Maushardt (2004), 18. Platz

Damen B-Jugend (Ältere)
Ann-Sophie Geckeler (2003), 3. Platz
Sophie Schill (2003), 7. Platz
Chiara Voss (2003), 8. Platz

Mannschaft:

Herren 1 (Grundler, Röhm, Kazmaier), 1. Platz
Herren 2 (Kunath, Häussermann, Mez), 4. Platz
Herren 3 (Brudi, Maushardt, Aierle), 5. Platz

 

Erster Frauen-Anfängerkurs in Reutlingen

Fechten – Ein reiner Männer-Sport? Ganz und gar nicht. Das will die TSG Reutlingen nun unter Beweis stellen. Ab dem 21. November 2016 trifft sich eine Gruppe von fünf bis sieben Sportlerinnen jeden Montag, um das Fechten zu lernen. Gemeinsam mit Übungsleiterin Marion Menzel werden die Fechtschritte, Stöße und Paraden erprobt, bis es dann auf der Planche zur Sache geht. Fechten ist nämlich nicht nur ein Sport für Jugendliche und Männer. Der Kurs soll Frauen motivieren, das Fechten auszuprobieren und Spaß an diesem vielseitigen Sport zu finden. Für die Zukunft erhofft sich der Verein einen Zulauf an weiblichen Mitgliedern, die sich langfristig in das Vereinsgeschehen einbringen möchten. Mit dem ersten Anfängerkurs für Frauen, geht die TSG Reutlingen einen ersten Schritt in diese Richtung. Der Kurs findet immer montags um 19 Uhr in der Storlachsporthalle in Reutlingen statt.

Lindenmann erkämpft sich Bronze

Am 20. November 2016 fand in Mainz das internationale Hochschulturnier statt. Felix Lindenmann war für die Reutlinger Fechter am Start. Insgesamt nahmen 110 Sportler aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich teil. Lindenmann konnte sich gegen die starke Konkurrenz behaupten und focht sich bis in das Halbfinale vor. Dort lieferte er sich mit einem Holländer ein sehr enges Duell um den Finaleinzug. Am Ende war das Glück auf Seiten des Holländers, der den Kampf mit einem Treffer Unterschied gewann und späterer Turniersieger wurde. Lindenmann kann jedoch mit dem 3. Platz sehr zufrieden sein.

TSGler fechten auf Juniorenturnier in Offenbach

Eine neunköpfige Delegation aus Reutlingen war am 19. November 2016 zum Juniorenturnier nach Offenbach gereist. Der Wettkampf war stark besucht und die Konkurrenz groß. Die Vorrunde lief für die Reutlinger durchwachsen und die Gefechte wurden oft knapp mit 5:4 Treffern verloren. Aufgrund dessen schafften es nur fünf Fechter in die anschließende Zwischenrunde. Die z.T. junge A-Mannschaft musste deutlich gegen die weitaus älteren und erfahrenen Junioren kämpfen. Mit Weise, Bosch und Pfander schafften es lediglich drei Fechter in die Direktausscheidung. Dort zeigten sie noch einmal Kampfgeist und demonstrierten ihr Können. So zogen sie ohne größere Schwierigkeiten in das 64er K.O. ein. Die Gegner wurden jedoch zunehmend stärker. Die Reutlinger fanden keine passende Aktion, um sich gegen sie zu behaupten und mussten sich letztlich geschlagen geben. Obwohl sie die Gefechte verloren und damit aus dem Turnier ausschieden, war es dennoch ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die junge Mannschaft hat gezeigt, dass auch sie Potential haben, um mit den Älteren mitfechten zu können. Die Reutlinger sind auf einem guten Weg und es bleibt spannend, wie sie sich fechterisch weiter entwickeln werden.

Ergebnisse:

Max Weise (2001), 38. Platz
Kadvan Bosch (1999), 57. Platz
Emil Pfander (2002), 62. Platz
Dominik Geckeler (2000), 94. Platz
Alexander Kaltsamis (2002), 94. Platz
Raphael Lutz (2000), 106. Platz
Louis Röhm (2000), 124. Platz
Matthias Wlczek (2000), 128. Platz
Valentin Achnitz (2001), 131. Platz

Reutlinger Fechter stürmen ins Viertelfinale

Beim Neckar-Schönbuch-Cup in Pliezhausen wollten es die jungen Fechter der TSG Reutlingen Fechtabteilung wissen. Beim Schülerturnier am 19. November 2016 waren fünf Starter der TSG vertreten, die die Altersgruppe 2005 und 2006 aufmischen wollten.
Im älteren Schülerjahrgang (2005) stürmten Jaron Immer und Leopold Heusel in das Viertelfinale. Ihr Kollege Florian Kunath verpasste leider den Sprung in die Direktausscheidung und belegte am Ende den 17. Platz. Nach einem engen Duell unterlag auch Heusel im Kampf um die besten vier. Immer kämpfte sich dagegen nach vorne und belegte einen sehr guten 3. Platz. Im mittleren Schülerjahrgang (2006) fochten Alexander Kühbauch und Nico Geckeler ebenfalls eine gute Runde. Während Kühbauch im Achtelfinale ausschied und Platz 13 belegte, focht sich der letzte verbleibende Reutlinger unter die besten acht. Hier musste Geckeler jedoch eine Niederlage einsteckten und landete auf dem tollen 7. Platz.
Im Mannschaftswettbewerb schaffte es das junge Team ebenfalls in das Viertelfinale. Auch hier hieß es am Ende Platz 7 für die Reutlinger. Es war ein toller Tag für die jüngsten der Musketiere, aber es bleibt noch Platz nach oben.
Morgen geht es dann in Pliezhausen mit den Württembergischen Meisterschaften im B-Jugend Wettbewerb weiter. Wir können gespannt sein, wie weit es unsere Nachwuchstalente diesmal schaffen.

Ergebnisse:

Schüler (2005):
Jaron Immer, 3. Platz
Leopold Heusel, 8. Platz
Florian Kunath, 17. Platz

Schüler (2006):
Nico Geckeler, 7. Platz
Alexander Kühbauch, 13. Platz

Mannschaft:
Herren 1 (Heusel, Geckeler, Kühbauch, Kunath), 7. Platz

Reutlinger messen sich mit internationaler Fechtelite

Die Zuschauer sind wie erstarrt, in der gesamten Sporthalle herrscht Stille und es sind nur die Berührungen der Klingen und die Schritte der Fechter zu hören. Die Finalisten liefern sich ein enges und höchst spannendes Duell, das am Ende mit nur 15:14 Treffern an den Österreicher Joseph Mahringer geht.

Der 14. Allstar Cup in der Storlach-Halle Reutlingen hatte einiges zu bieten. Bei dem größten nationalen Herrendegen-Turnier, das vom 12. bis 13. November 2016 ausgetragen wurde, waren 185 Fechter aus 12 Nationen vertreten. Und alle Sportler wollte nur eins: ganz nach oben auf das Treppchen und die mit Preisgeld dotierte Trophäe mit nach Hause nehmen. Mit dabei waren unter anderem der Olympiateilnehmer Jiri Beran aus Tschechien sowie Weltklasse Fechter aus den Niederlanden, Österreich, Polen und natürlich Deutschland. Aber auch unter den Zuschauern waren bekannte Gesichter, wie der Bundestagsabgeordnete Michael Donth.
Von der TSG Reutlingen Fechtabteilung, die neben der Firma Allstar und dem Förderverein der Fechtabteilung, Ausrichter des Wettkampfes war, traten gleich 11 Starter an. Die zum Teil recht jungen Fechter hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem international hohen Niveau. Für Olaf Autzen, Peter Popella, Dominik Geckeler, Fabio Rempfer, Emil Pfander, Alexander Kaltsamis, Felix Winterhalter und Finn Schulze hieß es nach der Runde das Aus. Louis Röhm, der sich gut verkaufte, musste sich im 128er K.O. allerdings auch verabschieden. Die verbliebenen Reutlinger gaben aber nicht auf und lieferten sich mit ihren Gegnern harte Gefechte. Trotz großen Kampfgeistes und einer tollen Leistung über den Tag verpassten Felix Lindenmann und Max Weise den Einzug in die nächste Direktausscheidung. Einzig der aktuell auf Platz 15 der deutschen Rangliste geführte Bastian Lindenmann schaffte es in das 32er K.O. Dort traf er auf Noë Walter aus Osnabrück. Nach einem hochemotionalen Kampf musste sich jedoch der Reutlinger mit nur einem Treffer Unterschied knapp geschlagen geben.
Im Finale des 14. Allstar Cups trafen dann der Österreicher Joesph Mahringer und der deutsche Bundeskaderfechter Niklas Multerer aufeinander. Die Partie war sehr ausgeglichen und offen bis zum Schluss. Am Ende war das Glück auf Seiten des Österreichers, der den finalen Treffer zum 15:14 für sich entschied. Insgesamt war es ein überaus gelungenes Turnier mit einer tollen Atmosphäre, einem reibungslosen Ablauf und erstklassigen Duellen. Der TSG Reutlingen Fechtabteilung ist es abermals gelungen, ein hervorragendes Turnier auszurichten. Die Reutlinger Fechter haben bewiesen, das sie ihrem Ruf vollkommen gerecht werden und verdient Ausrichter dieses Spitzenevents sind.

Ergebnisse:

Bastian Lindenmann (1990), 19. Platz
Max Weise (2001), 96. Platz
Felix Lindenmann (1992), 121. Platz
Louis Röhm (2000), 134. Platz
Felix Winterhalter (1997), 152. Platz
Emil Pfander (2002), 157. Platz
Peter Popella (1987), 164. Platz
Dominik Geckeler (2000), 165. Platz
Fabio Rempfer (2000), 165. Platz
Olaf Autzen (1972), 176. Platz
Alexander Kaltsamis (2002), 177. Platz
Finn Schulze (1999), 183. Platz